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Insider-Tipps

Alpe Adria Radweg: Von den Alpen bis ans Meer

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Was diese Reise besonders machte

Jörg Preimesberger

Mit dem Fahrrad von Salzburg bis an die Adria. Schon dieser Gedanke macht für mich den besonderen Reiz des Alpe Adria Radwegs aus.

Ich war selbst auf der Strecke unterwegs und konnte erleben, wie abwechslungsreich diese Reise ist. Schon die ersten Kilometer entlang der Salzach haben mich begeistert. Später waren es die ruhigen Abschnitte auf alten Bahntrassen, die zahlreichen Tunnel zwischen Tarvis und Gemona und schließlich die Einfahrt nach Grado, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind.

Was mir dabei besonders gefallen hat, ist die Veränderung unterwegs. Zu Beginn prägen noch die Berge und die alpine Landschaft das Bild. Mit jedem Kilometer Richtung Süden verändert sich die Umgebung, bis schließlich die Adria immer näher rückt.

Auch die vielen autofreien Streckenabschnitte habe ich als sehr angenehm empfunden. Sie machen das Radfahren besonders entspannt und sorgen dafür, dass man die Landschaft ganz bewusst genießen kann. Gerade deshalb ist die Reise auch für Familien mit Kindern interessant.


Blick auf die Festung in Salzburg ©  (c) JFL Photography / Adobe Stock - stock.adobe.com

Entspannt entlang der Salzach

Schon die Strecke von Salzburg nach Hallein zeigt, wie angenehm diese Radreise beginnt. Der Weg führt vollkommen autofrei entlang der Salzach und bietet immer wieder schöne Blicke auf die umliegende alpine Landschaft. Während Salzburg langsam hinter einem liegt, findet man schnell den eigenen Rhythmus und kann sich ganz auf das Radfahren und die Umgebung konzentrieren.

Gerade dieser ruhige Einstieg macht den Abschnitt besonders reizvoll. Kein dichter Straßenverkehr lenkt ab, stattdessen begleiten der Fluss, die Berge und die Vorfreude auf die kommenden Etappen die ersten Kilometer. Man merkt schnell, dass auf dieser Reise nicht nur das Ziel entscheidend ist. Schon der Weg dorthin bietet viele Gelegenheiten, die Landschaft bewusst wahrzunehmen und einfach gerne unterwegs zu sein.

Rad am Radweg entlang der alten Bahnstrasse ©  (c) ttinu / Adobe Stock - stock.adobe.com

Auf alter Bahntrasse Richtung Spittal

Zwischen Mallnitz und Spittal am Millstätter See wartet ein weiterer Abschnitt, der einen ganz eigenen Charakter besitzt. Hier verläuft der Radweg auf einer alten Bahntrasse und auch dieser Teil der Strecke ist vollkommen autofrei.

Wo früher Züge durch die Landschaft fuhren, sind heute Radreisende unterwegs. Genau das macht diesen Abschnitt so besonders. Die Strecke lässt sich ruhig und angenehm fahren, der Straßenverkehr spielt kaum eine Rolle und der Blick kann immer wieder in die Umgebung schweifen.

Dabei braucht es nicht immer eine große Sehenswürdigkeit, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Manchmal sind es gerade die ruhigen Kilometer, die eine Radreise ausmachen. Das Rad rollt, die Landschaft zieht langsam vorbei und man genießt einfach das Unterwegssein. So wird nicht nur das nächste Etappenziel wichtig, sondern auch die Strecke selbst zu einem Teil des Reiseerlebnisses.

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Durch zahlreiche Tunnel Richtung Süden

Noch einmal ganz anders zeigt sich der Alpe Adria Radweg zwischen Tarvis und Gemona. Zahlreiche Tunnel begleiten die Strecke und bringen viel Abwechslung in die Fahrt. Immer wieder führt der Weg hinein in den Berg, die Luft wird kühler und das Licht verändert sich. Wenig später erscheint bereits wieder der Ausgang und die Landschaft öffnet sich aufs Neue.

Besonders angenehm ist, dass es auf diesem Abschnitt überwiegend leicht bergab geht. Das Fahrrad rollt entspannt Richtung Süden und die Kilometer lassen sich genussvoll zurücklegen. Dadurch bleibt viel Zeit, die Umgebung wahrzunehmen und die wechselnden Eindrücke zu genießen.

Mit jedem Kilometer verändert sich auch die Landschaft ein wenig mehr. Die alpine Umgebung tritt langsam in den Hintergrund und die Reise bekommt zunehmend einen südlicheren Charakter. Das Meer ist zwar noch nicht zu sehen, doch das Gefühl, ihm immer näher zu kommen, begleitet die Fahrt bereits.

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Wenn sich die Landschaft langsam verändert

Genau dieser Wandel gehört zu den besonderen Erlebnissen des Alpe Adria Radwegs. Die Reise beginnt zwischen Bergen und Flüssen und führt Schritt für Schritt in eine völlig andere Landschaft. Unterwegs wechseln sich ruhige Wege, ehemalige Bahntrassen, Tunnel und offene Abschnitte ab.

Auf dem Fahrrad nimmt man diese Veränderungen besonders bewusst wahr. Man fährt nicht einfach von Salzburg nach Grado, sondern erlebt auch all das, was dazwischen liegt. Die Landschaft zieht nicht innerhalb weniger Minuten vorbei, sondern begleitet einen über viele Kilometer.

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Entspannt unterwegs auf vielen autofreien Abschnitten

Ein großer Pluspunkt der Reise sind die vielen autofreien Streckenabschnitte. Schon zwischen Salzburg und Hallein zeigt sich, wie angenehm das Radfahren abseits des Straßenverkehrs sein kann. Auch auf den ehemaligen Bahntrassen bleibt mehr Raum, um die Landschaft zu genießen und sich ganz auf das gemeinsame Unterwegssein zu konzentrieren.

Gerade für Familien mit Kindern ist das besonders interessant. Auf den überwiegend autofreien Abschnitten steht nicht ständig der Straßenverkehr im Mittelpunkt. Stattdessen bleibt mehr Aufmerksamkeit für die Umgebung, für gemeinsame Pausen und für all jene kleinen Erlebnisse, die unterwegs entstehen.

So verbindet der Alpe Adria Radweg Bewegung und Landschaft mit einem angenehm entspannten Reisegefühl. Man kann sein eigenes Tempo finden und die verschiedenen Abschnitte auf ganz unterschiedliche Weise erleben.

 

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Und plötzlich ist die Adria da

Der wohl eindrucksvollste Moment wartet kurz vor dem Ziel. Nach vielen Kilometern Richtung Süden rückt Grado immer näher. Die Berge, die Salzach, die alten Bahntrassen und die Tunnel liegen inzwischen hinter einem und die Reise hat bereits viele unterschiedliche Eindrücke hinterlassen.

Dann verändert sich die Umgebung ein letztes Mal. Plötzlich liegt links und rechts des Radwegs das Wasser. Die Einfahrt nach Grado bildet damit einen ganz besonderen Abschluss.

Nach mehreren Tagen auf dem Fahrrad ist die Adria nicht mehr nur das Ziel auf der Karte, sondern tatsächlich erreicht. Gerade weil man sich dem Meer Kilometer für Kilometer genähert hat, fühlt sich dieser Moment besonders an. Man hat die gesamte Veränderung der Landschaft selbst erlebt, von der alpinen Bergwelt bis hinunter an die Küste.

Blick von oben auf Sandstrand und Meer in Grado. ©  (c) Andrew Mayovskyy / Adobe Stock - stock.adobe.com

Von den Alpen bis ans Meer

Der Alpe Adria Radweg verbindet viele unterschiedliche Reiseerlebnisse miteinander. Die entspannte Fahrt entlang der Salzach, die ruhigen Kilometer auf alten Bahntrassen, die zahlreichen Tunnel zwischen Tarvis und Gemona und schließlich die besondere Einfahrt nach Grado geben der Route ihren abwechslungsreichen Charakter.

Dabei zeigt sich die Reise immer wieder von einer neuen Seite. Mal steht die alpine Landschaft im Mittelpunkt, mal die besondere Streckenführung und später immer stärker das Gefühl, dem Süden und dem Meer näher zu kommen. Die vielen autofreien Abschnitte sorgen zusätzlich dafür, dass sich große Teile der Strecke angenehm und entspannt fahren lassen.

So entsteht eine abwechslungsreiche Radreise von den Alpen bis ans Meer, die dank der überwiegend autofreien Strecken auch für Familien mit Kindern gut geeignet ist.