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Etsch-Radweg

Von den majestätischen Alpen Südtirols in die Stadt der Liebe

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Etsch-Radweg

Von den majestätischen Alpen Südtirols in die Stadt der Liebe

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Etsch-Radweg

Von den majestätischen Alpen Südtirols in die Stadt der Liebe

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Radurlaub am Etschradweg

von Südtirol bis Verona

Der Etschradweg zählt zu den beliebtesten Radreisen in Italien und verbindet alpine Landschaften, mediterranes Flair und kulturelle Höhepunkte. Von Südtirol führt die Route größtenteils auf gut ausgebauten Radwegen über Meran, Bozen und Trient bis an den Gardasee und weiter in die historische Stadt Verona. Radfahrer erleben dabei eine abwechslungsreiche Landschaft aus Obstgärten, Weinbergen, mittelalterlichen Städten und beeindruckenden Bergpanoramen. Dank der meist sanften Streckenführung und vieler autofreier Abschnitte eignet sich der Etschradweg ideal für Genussradler, Familien und Einsteiger. Unterwegs laden charmante Orte, regionale Spezialitäten und zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten zu entspannten Pausen ein. Gleichzeitig bietet die Route genügend Vielfalt, um jeden Radtag neu zu gestalten – vom gemütlichen Radeln durch Apfelplantagen bis zu eindrucksvollen Blicken auf die Alpen. So verbindet der Etschradweg Naturerlebnis, Kulinarik und Kultur zu einer besonders vielseitigen Radreise durch Norditalien.

 

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Sternradeln am Etschradweg ab Meran

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TOP-Sehenswertes am Etsch-Radweg

KULINARISCHES GENUSSLAND

Südtirol

 

Hier kommt die Milch noch vom Bergbauern. Die Bäuerin pflegt liebevoll den Gemüsegarten und sammelt die Eier ihrer frei laufenden Hühner. Reine Luft, frisches Quellwasser und ein mildes Klima sind für die Landwirte die erste Voraussetzung, um einzigartige Produkte hervorzubringen. Sorgfältig gepflegte und behutsam weiterentwickelte Traditionen sind eine wichtige Zutat. Die Liebe zur hausmännischen Zubereitung und ein Schuss südländischer Lebensfreude besorgen den Rest. Das Ergebnis sind Gerichte, aus denen man stets die Natur herausschmeckt. Südtirol ist längst auf dem Weg zum kulinarischen Genussland, das Feinschmecker ebenso schätzen wie Weinkenner. Entlang des Etsch-Radweges haben Radreisende immer wieder die Möglichkeit einen Abstecher zu den lokalen Produzenten zu machen um die Südtiroler Qualitätsprodukte Wein, Speck und Apfel zu genießen.

versunkener Turm im Reschensee und lila Blumenwiese ©  (c) Ivan Kmit / Adobe Stock - stock.adobe.com

VERSUNKENER TURM

im Reschensee

 

Der versunkene Turm im Reschensee ist eines der bekanntesten Wahrzeichen des Vinschgaus und ein faszinierendes Fotomotiv entlang des Etschradwegs. Aus dem klaren Wasser des rund sechs Kilometer langen Reschensees ragt einsam der historische Kirchturm von Alt-Graun empor. Er erinnert an das ehemalige Dorf, das in den 1950er-Jahren beim Bau des Stausees überflutet wurde. Vor der beeindruckenden Bergkulisse des Langtauferer Tals wirkt der Turm besonders mystisch. Heute steht das Bauwerk unter Denkmalschutz und zieht Besucher aus aller Welt an. Für Radreisende bietet der Ort eine eindrucksvolle Kulisse für eine Pause mit Panorama. Der Reschensee zählt damit zu den unvergesslichen Highlights am Beginn einer Radreise durch den Vinschgau.

Schludernser Turm in Glurns

MITTELALTERLICHES STÄDTCHEN

Glurns

 

Glurns gilt als die kleinste Stadt Südtirols und begeistert mit einem außergewöhnlich gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtbild. Das historische Zentrum ist vollständig von einer mächtigen Stadtmauer mit Türmen und Toranlagen umgeben. Enge Gassen, kleine Plätze und alte Bürgerhäuser vermitteln eine besondere Atmosphäre vergangener Jahrhunderte. Holzbrücken, Steinbauten und liebevoll restaurierte Fassaden verleihen der Stadt ihren unverwechselbaren Charme. Glurns liegt auf etwa 907 Metern Seehöhe im Vinschgau am Eingang des Münstertals. Für Radfahrer ist der Ort ein idealer Zwischenstopp entlang des Etschradwegs. Cafés und kleine Geschäfte laden zu einer gemütlichen Pause im historischen Ambiente ein.

MARMORDORF LAAS

 

Laas im Vinschgau ist weltweit für seinen hochwertigen weißen Laaser Marmor bekannt. Der edle Naturstein wurde bereits seit Jahrhunderten für bedeutende Bauwerke und Skulpturen verwendet. Eingebettet in Apfelgärten und sonnige Landschaften liegt das Dorf in besonders günstigem Klima. Der Marmor prägt bis heute das Ortsbild und verleiht vielen Gebäuden eine elegante Ausstrahlung. Besucher können mehr über die Gewinnung und Verarbeitung des Marmors erfahren. Gleichzeitig ist Laas ein angenehmer Ort für eine Pause während einer Radetappe. Gemütliche Cafés und Restaurants bieten regionale Spezialitäten und entspannte Rastmöglichkeiten.

Schloss Juval in Vinschgau ©  (c) Pixabay

SCHLOSS JUVAL

des Reinhold Messner

 

Schloss Juval thront auf einem Hügel am Eingang des Schnalstals und zählt zu den beeindruckendsten Burgen Südtirols. Die mittelalterliche Anlage wurde im 13. Jahrhundert errichtet und blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Heute ist das Schloss vor allem als Sommerresidenz des Extrembergsteigers Reinhold Messner bekannt. In der Burg befindet sich eines der Messner Mountain Museen, das sich mit der Kultur des Bergsteigens beschäftigt. Rund um die Anlage betreibt Messner zudem einen Bergtierpark sowie eine kleine Landwirtschaft mit Weinbau. Von der Burg aus eröffnet sich ein weiter Blick über das Vinschgau. Für Radreisende lohnt sich eine Pause im traditionellen Gasthaus Schlosswirt Juval.

Schloss Sigmundskron ©  (c) Pixabay

SCHLOSS SIGMUNDSKRON

mit Reinhold Messner Museum

 

Schloss Sigmundskron liegt eindrucksvoll auf einem Felsen südwestlich von Bozen und zählt zu den größten Burganlagen Südtirols. Die mächtige Festung beherrscht die Mündung des Eisacktals in das Etschtal. Heute beherbergt die Anlage das Messner Mountain Museum Firmian, das sich mit der Geschichte und Bedeutung des Bergsteigens beschäftigt. Die Ausstellungen verbinden moderne Architektur mit historischen Mauern und erzählen vom Verhältnis zwischen Mensch und Bergwelt. Besucher erleben hier spannende Einblicke in alpine Kultur und Expeditionen. Gleichzeitig bietet die Burganlage spektakuläre Ausblicke auf Bozen und die umliegenden Weinberge. Für Radfahrer entlang des Etschradwegs ist Schloss Sigmundskron ein kulturelles Highlight.

Weinmuseum Keller in Caldaro ©  (c) Hermann Maria Gasser

SÜDTIROLER WEINMUSEUM

in Kaltern

 

Das Südtiroler Weinmuseum in Kaltern widmet sich der langen Tradition des Weinbaus in der Region. Kaltern gilt als eines der ältesten Weinbaugebiete im deutschsprachigen Raum. Das Museum befindet sich heute im historischen Gebäude der ehemaligen Kellerei Di Pauli im Zentrum des Ortes. Besucher erhalten spannende Einblicke in die Entwicklung des Weinbaus und in traditionelle Arbeitsmethoden. Historische Geräte, alte Pressen und Kelleranlagen erzählen von der jahrhundertelangen Weinproduktion. Besonders eindrucksvoll ist das Kreuzgratgewölbe aus dem Jahr 1693 im sogenannten Törgglraum. Für Radreisende bietet sich hier eine genussvolle Pause mit regionalen Weinen.

Kathedrale San Vigilio am Piazza Duomo in Trento ©  (c) Leo Haider

ALTSTADT TRENTO

mit Domplatz

 

Die Altstadt von Trento verbindet römische Geschichte mit mittelalterlicher Architektur und Renaissancepalästen. Beim Spaziergang durch die historischen Gassen entdeckt man zahlreiche archäologische Spuren aus der Römerzeit. Besonders sehenswert sind die reich mit Fresken geschmückten Fassaden vieler Gebäude. Der Weg führt vom imposanten Castello del Buonconsiglio durch die Altstadt bis zum lebendigen Domplatz. Hier befindet sich der Dom San Vigilio, eines der wichtigsten Bauwerke der Stadt. Cafés und Restaurants rund um den Platz laden zum Verweilen ein. Für Radfahrer entlang des Etschradwegs ist Trento ein kultureller Höhepunkt der Strecke.

Dom San Pietro und Piazza Sordello in Mantua ©  (c) Mattoff / Adobe Stock - stock.adobe.com

DOM VON MANTUA

 

Der Dom von Mantua gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der historischen Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Die beeindruckende fünfschiffige Basilika geht ursprünglich auf das 9. Jahrhundert zurück. Im 16. Jahrhundert wurde das Innere von Giulio Romano nach frühchristlichen Vorbildern neu gestaltet. Besonders prägend sind die eleganten Säulenreihen und die großzügige Raumwirkung des Kirchenbaus. Die heutige Fassade wurde im Jahr 1756 fertiggestellt. Neben dem Dom erhebt sich ein romanischer Glockenturm, der das Stadtbild prägt. Ein Besuch lohnt sich besonders für kulturinteressierte Radreisende entlang der Route durch Norditalien.

Verona Arena ©  (c) Marco Rubino / Fotolia

RÖMISCHES AMPHITHEATER

in Verona

 

Die Arena von Verona ist eines der beeindruckendsten römischen Bauwerke Italiens und ein Höhepunkt jeder Radreise am Etschradweg. Nach dem Kolosseum in Rom und dem Amphitheater in Capua zählt sie zu den größten erhaltenen Arenen des römischen Reiches. Das monumentale Bauwerk misst rund 140 Meter in der Länge und 110 Meter in der Breite. Seit der Antike dient die Arena als Veranstaltungsort und ist bis heute für ihre hervorragende Akustik bekannt. Besonders berühmt sind die sommerlichen Opernfestspiele unter freiem Himmel. Die Arena dominiert die Piazza Brà im Herzen der Altstadt von Verona. Für viele Radreisende bildet sie den krönenden Abschluss einer Tour entlang des Etschradwegs.