Reisesuche

Moselradweg


Frankreich mit der Lorraine, Luxemburg mit seiner Eigenstaatlichkeit und die liebliche Pfalz in Deutschland bestimmen die Lebensart der Moselaner.

Die Mosel-Region ist Deutschlands älteste Weinregion. Die steilen Hänge prägen das Gebiet wie kaum eine andere Weinlandschaft der Welt. Nicht sportlicher Ehrgeiz zählt hier, sondern Genuss. Weingut reiht sich an Weinberg, Burg an Fachwerk, Antike an Jugendstil – neben unzähligen Gelegenheiten, einzukehren und zu schlemmen. Der Mosel-Radweg verläuft zwischen Flussufer und Weinbergen und verbindet mehr als 120 Weindörfer.

Und was gibt es Schöneres, als den aktiven Naturgenuss durch Gaumenfreuden abzurunden? Für hungrig und durstig gewordene Radler gibt es direkt am Radweg eine Fülle hervorragender Möglichkeiten zum Einkehren, Schlemmen und Verkosten der guten Tropfen. Denn eine Radreise auf dem Mosel-Radweg ist immer auch eine Radreise zu den Spitzenweinen der Region.

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TOP - Sehenswertes an der Mosel

Aufgrund der 2000 Jahre alten Geschichte wird Trier auch die älteste Stadt Deutschlands bezeichnet. Römische Baudenkmäler, der Dom und die Liebfrauenkirche in Trier wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Neumagen-Dhron gilt als ältester Weinort Deutschlands und ist Fundort des Neumagener Weinschiffs, eines in Stein gehauenen Schiffs. Dort befand sich eine römische Befestigungsanlage, ein Kastell, als Beispiel für die letzte große Blütezeit des römischen Imperiums an der Mosel, die mit Kaiser Konstantin begann. Heute befinden sich viele Fundstücke aus Neumagen-Dhron im Rheinischen Landesmuseum in Trier.

Über 100 Stufen und nach einigen Schiebestrecken erreicht man diese bedeutendste Burganlage der Region, die wahrscheinlich die schönste Burg Deutschlands ist. Die Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert gehört zu den Top 10 Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Die reiche Schatzkammer zeigt eine Münzsammlung, wertvolle Schmuckstücke sowie das bei hohen Festen verwendete Porzellan und prachtvolle Trinkgläser – sehr gutes Burgrestaurant.

Porta Nigra ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und beliebter Ausgangspunkt für Rundgänge durch die Stadt. Es handelt sich um das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen und stellt das ehemalige Nordtor der im 4. Jhdt. ausgebauten römischen Befestigungen dar.

Die imposante Burg thront über Cochem und gilt als das Wahrzeichen der Stadt. Dank ihrer exponierten Lage ist sie schon von Weitem zu sehen. Bis heute ranken sich viele Mythen und Legenden um die Burg. Von der Burg hat man einen herrlichen Blick über Cochem und die Mosel.

Kulinarischer Hochgenuss

im Schloss Hotel Petry

Der Restaurant- und Hotelführer Guide Michelin prämierte die Küche des Hauses zuletzt 2019 mit der Auszeichnung „Bib Gourmand“. Damit zählt die Wein- und Schloßstube im Schloß-Hotel Petry zu den 733 besten Restaurants in Deutschland. Wer sich bereits heute von der ausgezeichneten Küche des Hauses überzeugen will, dem sei ein Besuch in der klassisch-eleganten Schloßstube oder der rustikaleren Weinstube wärmstens empfohlen. Täglich erwarten den Genießer saisonal-regionale Gerichte. Ausgesuchte Weine aus dem Weinkeller unterstreichen dabei zusätzlich noch einmal die Handschrift der hervorragenden Küche.

Gerade einmal rund 140 Menschen leben in der beschaulichen Siedlung. Die Gemeinde verfügt jedoch über ein hervorragend erhaltenes historisches Ortsbild mit vielen engen Gassen, die zum Staunen und Schlendern einladen. Beilstein liegt malerisch umrahmt von zwei Bachläufen, die sich aus den Hunsrückhöhen ihren Weg in die Mosel suchen. Zahlreiche historische Bauten im Ortskern versprühen einen mittelalterlichen Charme.

Calmont -

steilster Weinberg Europas

Der Calmont liegt im Landkreis Cochem-Zell und zählt mit einer Hangneigung bis zu 65 Grad zu den steilsten Lagen der Erde. Die harten, felsigen Gesteine der Weinlagen des Calmont, des Frauenberges und Elzhofberges haben die Mosel an dieser Stelle in eine enge Schleife gezwängt und somit eine Landschaft geformt, die am gesamten Moselverlauf einzigartig ist.

Vinothek und Weinmuseum: Hier fließt der Riesling in Strömen! Ein Museum rund um die Rebe. Jahrhundertalte Kellergewölbe und 140 Weine, die probiert werden können. Das ist das weinkulturelle Zentrum in Bernkastel-Kues. Eine einzigartige Adresse für Riesling-Freunde.

Durch die Ansiedlung des Deutschen Ordens am Zusammenfluss von Rhein und Mosel im Jahr 1216 erhielt dieser geschichtsträchtige Platz seinen Namen "Deutsches Eck". Dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel verdankt Koblenz auch seinen Namen – aus „Castellum apud Confluentes“, lateinisch für „das Kastell bei den Zusammenfließenden“ wurde im Laufe der Zeit der heutige Name Koblenz.