Gemuenden


Gemünden am Main gerne als „Drei-Flüsse-Stadt“ benannt ist eine staatlicher anerkannter Erholungsort in Unterfranken, Main-Spessart. In der Stadt, etwa 40 Kilometer von Würzburg [49.79245 9.932966] entfernt gelegen, mündet die Sinn und die Fränkische Saale und diese dann in den Main. Der Main wiederum änderte seine Fließrichtung von Nordwest nach Westen um vom Maindreieck, das bei Gemünden endet, ins Mainviereck bei Lohr am Main überzugehen.

Östlich liegt das fränkische Weinland, westlich der Spessart und im Norden die Rhön.

Gemünden ist Treffpunkt für Radfahrer aus allen Himmelsrichtungen, überregionale Radwege wie der Main-Radweg, der Main-Tauber-Fränkischer Rad-Achter, Rhön-Sinntal-Radweg und der Wern- Radweg kreuzen auf die beiden Fernwanderwege Maintalhöhenringweg und Birkenhainer Straße. Zentraler Treffpunkt aller ist der Marktplatz mit seinen unzähligen kleinen Straßencafés und Restaurants.

Im Huttenschloss Gemünden befindet sich das Film-Foto-Ton-Musem. Regelmäßig finden Ausstellungen,Vorträge und Filmvorführungen statt.

Hoch auf einem Fels über der Stadt ragt die Ruine der ehemaligen Scherenburg, auch Schloss Scherenburg genannt, hervor. Heutzutage noch erhalten sind ein Teil der Schildmauer, der Bergfried, der mittlerweile als Feldermausquartier dient und nicht mehr begehbar ist und eine Giebelwand eines unterkellerten Palas sowie ein kleiner Zwinger, der als Aussichtsterrasse über das Main- und Saaletal und den Spessart, dient. Seit den 1990iger Jahren wird der Innenhof die Ruine jährlich im Sommer von Scherenburgfestspielen bespielt.

(c) Elisabeth Storer