Reisesuche

Breisach


Breisach am Rhein liegt an der deutsch-französischen Grenze am Oberrhein zwischen Colmar und Freiburg im Breisgau. Mehrheitlich flache Radrouten beiderseits des Rheins, durch die Auewälder und den Hardtwald oder vorbei an vorzüglichen Burgunder-Weinlagen und Obstplantagen des Markgräferlandes machen den Aufenthalt in Breisach am Rhein zum wahren Vergnügen.

Auch führt der Fernradweg EuroVelo 15 durch die Region, dieser verbindet den Ursprung des Rheins in den Schweizer Alpen mit der Mündung in die Nordsee bei Hoek. Eine Radkarte mit ausgeschilderten Routen ist bei Breisach-Touristik erhältlich.

Ein besonderes Kleinod erwartet Besucher im Südwesten Breisachs unweit des Kaiserstuhls. Hoch auf dem Münsterberg, das Sankt Stephansmünster. Romanische und gothische Stilelemente prägen das Erscheinungsbild des Münsters, das vermutlich im ausgehenden 12.Jahrhundert zu bauen begonnen und im 15. Jahrhundert fertiggestellt wurde.

4000 Jahre bewegte Siedlungs- und Stadtgeschichte präsentiert das Breisacher Museum für Stadtgeschichte. Die Dauerausstellung führt von der Steinzeit über die Zeit als Breisach am Rhein Fürstensitz war bis ins 17. und 18. Jahrhundert als die Österreicher und Franzosen je abwechselnd Landesfürsten waren. Weiters wird die Schau durch wechselnde temporäre Ausstellungen ergänzt.

Hoch über der Altstadt am romantischen Schlossberg finden jährlich im Sommer die Breisacher Festspiele statt. die 1924 gegründete Freilichtbühne zählt zu den schönsten Sommerbühnen in Baden-Württemberg. Die 748 Zuschauerplätze sind überdacht.

Was wäre Breisach am Rhein ohne seine vorzüglichen Weinlagen in denen Burgunder, Müller- Thurgau und Silvaner gedeihen?

Zwischen Freiburg und dem Rheintal erhebt sich das Vulkangebiet des Kaiserstuhls. Dieses Terroir bietet beste klimatische und geologische Verhältnisse für den Weinanbau. Es ist das wärmste und sonnenreichste Gebiet in ganz Deutschland. Weinliebhaber sollten sich einen Besuch auf einem der badischen Weingüter mit anschliessender Kostprobe nicht entgehen lassen.

(c) Elisabeth Storer